Rum / Rom / Rhum

Five Hundred Cuts Botanical Rum 40%vol.

Kategorie: Botanical Rum (18.09.2020)

Nase: Orange, Zimt, kleine Alkoholspitzen reizen ein wenig die Nase.Muskatnuss, Rum, sowie hubba bubba Kaugummi.

Erster Aufprall im Mund: für einen kurzen Augenblick lieblicher Orangenlikör.Dann ein abrupter Cut: Ingwer-Shot extrem – gefolgt von Muskat und Lebkuchengewürzen, sowie Melasse. Der Mundraum wird trocken und möchte immer wieder benetzt werden.

Abgang: Mittellang, angenehme Schärfe – der Rum wird dominanter. 

Fazit: Ich habe mich schwer getan, mich dieser Spirituose zu nähern, da ich kein Freund von Gin bin. Das Herstellungsverfahren ist hier fast das gleiche.Hier wird jedoch heller Rum als Grundlage genommen. Bei dieser besonderen Spirituose heißt es: man liebt sie oder man hasst sie – dazwischen bewegt sich nichts. Ich liebe diesen Rum - er hat ein Alleinstellungsmerkmal aufgrund seiner Botanicals – ideal für schöne Herbstnachmittage oder als Infusionslösung für die Nacht!


Die Wanderung: Rundweg - Schneppberg 3,5 km (Grevenstein) Die Verkostung hat dreimal so lange gedauert wie die ganze Wanderung- aber was soll´s!

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HAMPDEN Pure Single Jamaican Rum 46%vol.

Kategorie: Pure Single Rum (14.08.2020)

Nase: Papaya, Mangos, Ananas und eine paradiesischen Süße. Das ganze wird unterlegt mit abgestanden Pinselreiniger. (Das ist so faszinierend an manch einer Spirituose - diese Gegensätze!)

Erster Aufprall im Mund: Likör artige Viskosität gefolgt von Lakritz und einer ordentlichen Breitseite Süßholz - Oh! „What the hell is that?“ Jetzt wird  es richtig interessant: Petrochemie küsst Honigwabe. Der Abgang ist ewig lang trocken und von Lakritz geprägt.

Fazit: Wenn der Teufel tatsächlich den Schnaps gemacht hat, dann diesen hier zuerst! Ich nehme hier mit aller Vorsicht das Wort Kult-Rum in den Mund, denn dieser hier hat das Potenzial dazu!

Die Wanderung: Von Hattingen Busbahnhof  auf Hauptwanderwg X28 (Graf-Engelbert-Weg) über die Ruine der ehemals mächtigen Isenburg in Hattingen, sowie Velbert- Nierenhof, Elfringhauser Schweiz, Sprockhövel- Schee. Von dort über die Nordbahntrasse zurück nach Wuppertal-Langerfeld. Dauer: 7 Stunden.


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